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Sehenswürdigkeiten Dienstag, 21. Oktober 2014


Jüdischer Friedhof in Frielendorf
Jüdischer Friedhof in Großropperhausen
St. Johannes Kirche
Museumsladen und Ausstellung "Die Zeche Frielendorf"
Spießturm


Jüdischer Friedhof in Frielendorf

Fährt man von Frielendorf nach Großropperhausen, passiert man nur wenig oberhalb des einstigen Zechengeländes ein mit einer Hecke begrenztes, mit zahlreichen Bäumen bestandenes Grundstück - den Friedhof der ehemaligen Synagogengemeinde Frielendorf. Ein geschlossenes Tor verwehrt den Zugang, doch nach Absprache mit der Gemeindeverwaltung ist eine Besichtigung möglich.

Eine Besonderheit ist dieser Friedhof aufgrund seiner etwas ungewöhnlichen Geschichte. 1923 wurde er neu angelegt, weil der alte jüdische Friedhof dem sich ausbreitenden Braunkohlenbergbau weichen musste. Ein Gedenkstein erinnert an dieses ungewöhnliche Ereignis, denn für gläubige Juden ist ein Friedhof ein Ort "ewiger Ruhe", die nicht gestört werden darf.

Öffnungszeiten:
nach Absprache mit der Gemeindeverwaltung,
Ziegenhainer Straße 2.
Tel.: 05684 / 99 99 0

Anfahrt:
an der Straße von Frielendorf nach Großropperhausen
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Jüdischer Friedhof in Großropperhausen

Außerhalb der Ortslage Großropperhausens (Am Sterckelsberg) liegt der jüdische Friedhof der ehemals kleinen Synagogengemeinde Großropperhausen. Wie üblich ist der Friedhof von einer Hecke bzw. Zaun umgeben. Die Grabsteine sind stumme Zeugen eines Teiles dörflichen Lebens.

Von dieser Stelle hat man einen sehr schönen Blick auf das ganze Dorf und die umliegenden Wiesen, Felder und Wälder.

Öffnungszeiten:
nach Absprache mit der Gemeindeverwaltung,
Ziegenhainer Straße 2.
Tel.: 05684 / 99 99 0

Anschrift:
Frielendorf-Großropperhausen
Am Sterckelsberg
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St. Johannes Kirche

Die Kirche St. Johannes im Ortsteil Spieskappel war einst die Kirche des um 1143 gegründeten Prämonstratenser-Chorherrenstiftes Cappel. Trotz einiger baulicher Veränderungen vermittelt die 1255 eingeweihte Kirche, im alltäglichen Sprachgebrauch kurz "Klosterkirche" genannt, noch heute den Raumeindruck einer romanischen Basilika. Die reichverzierte Rokoko-Orgel stammt aus der Werkstatt des bedeutenden Hersfelder Orgelbauers Johannes Schlottmann (um 1770). Der das Gebäude umgebende kleine Park bietet das stimmungsvolle Ambiente für Feste und Feiern in den Sommermonaten.

Öffnungszeiten:
zu den sonntäglichen Gottesdienstzeiten
Schlüssel im Ev. Pfarramt,
Spieskappel, Bilderfeld 15
Telefon-Nr.: 05684 / 421

Anschrift:
Frielendorf-Spieskappel
Klosterrain
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Museumsladen und Ausstellung "Die Zeche Frielendorf"

Ein Besuch wert ist der Museumsladen in Frielendorf. Eine freundlich bimmelnde Ladenglocke empfängt die Besucher, die der feine Duft nach Gewürzen und die bunte Warenvielfalt in den Regalen sogleich in frühere Zeiten versetzt. Der liebevoll gestaltete Kolonialwarenladen ist so eingerichtet wie es zu Großvaters Zeiten üblich war und wie es einige Geschäfte dieser Art in dem Marktflecken an der Ohe gab. In freundlichem Plauderton über die Ladentheke hinweg geben die Mitglieder des Heimat- und Geschichtsvereins interessierten Gästen gerne einen Einblick in Frielendorfer Geschichte und Geschichten...

Im Raum nebenan kann man sich über die früher im Ort ansässigen Handwerksbetriebe und das Leben auf dem Land informieren.

Die Ausstellung "Die Zeche Frielendorf" erzählt die Geschichte des Braunkohlenbergbaus in und um das Dorf. Ein Model des einstigen Zechengeländes, historische Fotografien, erläuternde Texte und zahlreiche Exponate beschreiben eindrucksvoll die Frielendorfer Industriegeschichte.

Öffnungszeiten:
Dienstag und Donnerstag von 15:00 bis 17:00 Uhr
Sonderführungen sind jederzeit möglich. Anmeldungen können über das Verkehrsbüro in Frielendorf erfolgen
Gruppenführungen auch nach Vereinbarung


Anschrift:
Frielendorf
Hauptstraße 51

Auskunft:
Verkehrsbüro Frielendorf
Hauptstraße 51, Frielendorf
Tel.: 05684 / 7827
Fax: 05684 / 7927
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Spießturm

Als "Spieß" wird heute landläufig der an der Straße von Spieskappel nach Obergrenzebach gelegene mittelalterliche Wartturm bezeichnet, von dem aus man einen beeindruckenden Ausblick auf die sanft gewellte Landschaft zwischen Knüll und Kellerwald genießen kann. Dieser Ort hat in mehrfacher Hinsicht geschichtliche Bedeutung. Hier verläuft die unsichtbare Grenze zwischen Ober- und Niederhessen, hier war ein Schnittpunkt wichtiger mittelalterlicher Handels- und Verkehrsstraßen und nicht zuletzt fanden hier, prädestiniert aufgrund der vorhandenen Straßenverbindungen und der zentralen Lage, bedeutende hessische Landtage im 15. und 16. Jahrhundert statt.

Anfahrt:
an der Straße (K157) von Spieskappel nach Obergrenzebach
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